Der Gast achtet auf sich und seinen Körper. Es gilt dem neuen Körperbewusstsein durch entsprechende Angebote gastronomische Rechnung zu tragen.
Grün, grüner, am grünsten. In vorderster Reihe etablieren sich die gesunden Produkte als Wachstumsheros. Will heißen Salat, frische Kräuter, Gemüse, …………….
leicht, fettarm, bewusst ohne deklarationspflichtigen Inhaltsstoffen, sicher, frisch, saisonal, nachhaltig, authentisch, gesund und nochmals gesund
Liegt in der Pole Position vor mediterraner und asiatischer Küche. Dem Verbraucher ist es wichtiger denn je, zu wissen, woher sein Essen stammt. Transparenz wird hier zum entscheidenden Schlüsselfaktor und zwar von der Erzeugung, über die Verarbeitung bis hin zur Beschreibung in der Speisekarte. Hier werden sogar Bio Produkt in die Nebenrolle gedrängt. Den „Lokal Food ist das Bio von heute“.
Freude an Genuss, an Geschmack und kulinarischer Verführung stellen nach wie vor einen zentralen Punkt einer erfolgreichen Gastronomie dar. Jedoch gilt zu beachten, dass der (lebensmittelskandal-) erfahrene Gast misstrauisch geworden ist und daher zunehmend ernährungsbewusster wird.
Die Verbalisierung des Angebotes wiegt schwer, schafft Vorsprünge gegenüber Mitbewerbern – starke Kreationen müssen intelligent verbalisiert werden. Für Food Angebote die wirklich gut sind, erntet der Gastronom/Koch echte Begeisterung und erlebte Emotionen durch den Gast.
Das sind zentrale Punkte bei der Bewertung des Angebotes. Sicherheit kann sich auf die Güte der Produkte beziehen, die der Gast einfordert und das Vertrauen in diese. Es geht aber auch um das Vertrauen zwischen Gastgeber und Gast. Ersichtlich wird das Bedürfnis nach Sicherheit auch in der Nachfrage nach traditionellen, altbekannten Rezepturen. Großmutters Küche gekoppelt mit Kindheitserinnerungen wird wieder „IN“.
Der Wunsch nach sehr, sehr individueller, persönlicher Betreuung, ja Beratung ist in einer Zeit des Individualismus und einer globalen Welt laufend im Steigen. „Der Gast wünscht verstärkt, dass der Gastronom seine Bedürfnisse wahr nimmt und auf sie eingeht – und zwar in Punkto Serviceleistungen & Angebot“.
Der Gast richtet sein Augenmerk verstärkt auf Angebote, die Genuss und Wellness –Appeal in sich vereinen. Cocktail und Long Drinks konnten richtig Boden gewinnen. Der enorme Zuwachs bei alkoholischen Mischgetränken ist nicht zuletzt auf das neue IN-Produkt Aperol-Spritz/Veneziano zurück zurückzuführen. Kaffeespezialitäten sind weiter ungemein trendig
Kleider machen Leute, das gilt auch für die Gastronomie. Kreative Food-Arrangements auf attraktiven Geschirr sind das i-Tüpfelchen guter Speisen und Kochkunst. Präsentation wird zunehmend wichtiger. Man könnte fast meinen, dass der optische Anreiz stärker wiegt als der geschmackliche. Trendig ist hochwertiges, repräsentatives Geschirr. Die Begeisterung für große dekorative Teller. Bevorzugt in der Trendfarbe weiß Vitrinen- & Buffetpräsentation: Gefragt ist hier Großzügigkeit, Fülle und Üppigkeit der Produkte.
Die Bedeutung steigt zunehmend. Zeitersparnis wird immer wichtiger. Produkte zum Mitnehmen müssen auch so schmecken, wie sie sich in der Vitrine präsentieren. Die Qualität der Verpackung spielt eine enorme Rolle. Sie muss Handwerklichkeit ausdrücken. Je weniger Industrie Loo, , desto größer das Vertrauen in Frische und Qualität. Gewünschte Eigenschaften an die Verpackung: Design/Ästhetik, Branding, Ökologische Aspekte/Herstellung, Nachhaltigkeit, Funktionalität, Wiederverwendbarkeit
Der Gast der Gegenwart und ganz besonders der Gast der Zukunft wird nicht mehr da speisen, wo er gerade Hunger hat, sondern da, wo er am „BESTEN“ zum Essen animiert wird.
Im Zweifelsfall schlägt die Zunge den Verstand. Die Präsentation, die Optik und die kreative Darstellung der Speisen ist zwar wichtig, von primärer Bedeutung beim Gast ist jedoch der Geschmack. Nachher folgt erst die Präsentation.
Frau + - 30 Jahre. Sie gelt laut der aktuellen Trendforschung als die wichtigste Zielgruppe in der Gastronomie. Sie genießen sogenannte Treiberfunktionen in Gruppen. Entscheiden darüber, wo diese hingehen, was gegessen wird, was IN ist, usw. Die aktuell, wichtigste Zielgruppe bevorzugt "gemüsige" und "salatige" Speisen. Wie auch viele junge Geschäftsleute, vor allem aber auch Menschen aus Berufsgruppen wie Graphik, Architektur, Design, usw.
Die Gastronomie muss insbesonders mittags darauf reagieren. Schnelle (frische, á la minute) Zubereitung, einfachstes Handling, beste Take-away Eigenschaften sind von zentraler Bedeutung. WOK, Mikrowelle, usw. bieten riesen Chancen.
Sind in. Crossover-Interpretationen z.B. Apfel-Wasabi Parfait, über italienische & asiatische Spezialitäten bis hin zu Neuinterpretationen regionaler/saisonaler Speisen (Shusi vom Graukäse oder Tortelloni aus Rittner Kloazn, usw.).
Ausgleichender Faktor für frequenzschwache Zeiten. Neue und/oder geschickt zelebrierte Ingredienzien wie z.B. Kurkuma, Rotweinsalz, schwarzes Salz, Löwenzahn, usw. avancieren zu zentralen Erfolgsfaktoren.



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